Tibber vs. Ostrom: Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei alternativen Stromanbietern

Die Energiewende schreitet mit großen Schritten voran und mit ihr entstehen innovative Stromanbieter, die alternative Wege zur Stromversorgung anbieten. Zwei solcher Anbieter, Tibber und Ostrom, haben sich dem Konzept verschrieben, ihren Kunden Strom zum Einkaufspreis anzubieten. Doch wie ähnlich sind sich diese beiden Unternehmen wirklich? Und welche Unterschiede gibt es zwischen ihnen? In diesem Blogbeitrag werden wir einen genaueren Blick auf Tibber und Ostrom werfen, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten, um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen.
Steckdose bei der ein Kabel von einer Glühbirne eingesteckt wird.

Gemeinsamkeiten: Tibber und Ostrom

Beide Unternehmen haben sich dem Konzept verschrieben, ihren Kunden Strom zum Einkaufspreis anzubieten. Tibber ermöglicht es seinen Verbrauchern, ihren Strom zu stundenaktuellen Preisen zu beziehen, genauso berechnet auch Ostrom den tatsächlichen Marktpreis für den verbrauchten Strom. In beiden Fällen entfallen Aufschläge, und es wird lediglich eine transparente Grundgebühr erhoben, um die Betriebskosten zu decken.

Sowohl Tibber als auch Ostrom bieten ihren Kunden stündliche und monatlich dynamische Tarife an. Dies ermöglicht es den Verbrauchern, ihren Stromverbrauch flexibel an ihre Bedürfnisse anzupassen und von den niedrigsten Preisen auf dem Markt zu profitieren.

Des Weiteren bieten sowohl Tibber als auch Ostrom Lösungen für das intelligente Laden von Elektrofahrzeugen an. Kunden können ihre Fahrzeuge zu den günstigsten Zeiten aufladen und von den niedrigsten Strompreisen profitieren, indem sie den Stromverbrauch an die stundenaktuellen Preise anpassen.

Unterschiede: Tibber oder Ostrom?

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Tibber und Ostrom liegt in den Anforderungen für den stündlich dynamischen Tarif. Während Tibber durch den Tibber Pulse, der auf einen digitalen Zähler gesteckt wird, die Nutzung dieses Tarifs auch ohne Smart Meter ermöglicht, setzt Ostrom einen Smart Meter voraus.  Kunden, die keinen Smart Meter besitzen (möchten), könnten sich daher eher für Tibber entscheiden. Die Anschaffungskosten für einen Smart Meter belaufen sich auf ca. 300,00 €.

Fazit: Tibber vs Ostrom

Die Wahl zwischen Tibber und Ostrom hängt letztendlich von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Verbraucher ab. Beide Unternehmen bieten innovative Ansätze, um Strom zu Einkaufspreisen anzubieten und den Kunden eine granulare Kontrolle über ihren Energieverbrauch zu ermöglichen. Obwohl sie viele Gemeinsamkeiten haben, sind es gerade die Unterschiede, die für die Kunden entscheidend sein könnten. Tibber mag für diejenigen attraktiv sein, die keinen Smart Meter verwenden möchten, während Ostrom eine gute Option für Kunden ist, die bereits über einen Smart Meter verfügen oder bereit sind, einen zu installieren.

In jedem Fall zeigen sowohl Tibber als auch Ostrom, dass alternative Stromanbieter einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigeren Energiezukunft leisten können. Ihre Bemühungen, den Kunden mehr Kontrolle über ihren Stromverbrauch zu geben und transparente Preismodelle anzubieten, sind ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn Sie also auf der Suche nach einem neuen Stromanbieter sind, der Ihnen mehr Flexibilität und Transparenz bietet, sollten Sie definitiv Tibber und Ostrom in Betracht ziehen.

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